NRW-Theatertreffen 2017 – ein kurzer Rückblick

Unsere Festival-Praktikantin Lena Süß hat ihre Eindrücke zum NRW-Theatertreffen, das vom 19. bis zum 28. Mai 2017 am Landestheater Detmold stattfand, zusammengefasst.

Gerade zeigte der Countdown noch 24 Tage bis zum Festival an und jetzt ist es schon wieder vorbei. Hinter uns liegen 10 ereignisreiche, spannende aber auch arbeitsreiche und teilweise natürlich auch stressige Tage. Aber es hat sich gelohnt! Insgesamt wurden 16 Stücke von 13 verschiedenen Theatern aus ganz NRW vorgestellt, unsere eigene Premiere von „Am Strand der weiten Welt“, die das NRW-Theatertreffen eröffnet hat, nicht mitgerechnet.
Jeden Tag konnten wir neue Ensembles begrüßen und es war gar nicht so leicht, sich zwischen den vielen gleichzeitig stattfindenden Vorstellungen zu entscheiden. Im Anschluss konnte man den Tag immer nett ausklingen lassen bei dem umfangreichen musikalischen Rahmenprogramm, bei dem das Landestheater, die Gastensembles und Zuschauer zusammen feierten.

Foto: Kerstin Schomburg

Foto: Kerstin Schomburg

Gerade das Schöne an so einem Theatertreffen ist natürlich, dass man in kurzer Zeit die Möglichkeit hat, so viele verschiedene Inszenierungen von vielen verschiedenen Ensembles zu sehen. Man kommt ja meistens doch eher selten dazu mal aus seinem eigenen vertrauten Umfeld herauszubrechen, um sich in doch mehr unbekannte Gefilde zu begeben. Durch so ein Festival wird einem einerseits dieser Weg erleichtert, andererseits weckt es auch die Lust, doch mal rauszukommen und etwas anderes zu sehen. Also macht man sich jetzt vielleicht doch einmal leichter auf den Weg in eine andere Stadt, in ein anderes Theater, wo man die Gesichter nicht kennt, um sich einmal komplett neu vom Theater begeistern lassen kann.

Und es wurden natürlich zum Abschluss des Theatertreffens auch Preise verliehen:

Der Hauptpreis für die beste Inszenierung ging an „Konstellationen“ von Nick Payne in der Inszenierung von Dariusch Yazdkhasti am Theater Bielefeld.

Stefan Diekmann und Thomas Büchel vom Schauspiel Essen wurden für ihre darstellerische Leistung in „Das Prinzip Jago“ ausgezeichnet.

Die Darstellerin und Darsteller von „Richard III.“ vom Schlosstheater Moers durften sich über den Preis für die beste Ensembleleistung freuen.

Die Junge Jury hat ihren Preis an „Das Prinzip Jago“ von Volker Lösch am Schauspiel Essen vergeben.

Und der Publikumspreis ging ebenfalls an „Konstellationen“ von Dariusch Yazdkhasti am Theater Bielefeld.

 

Lena Süß

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