Von der Idee zur Maske – FSJ-Projekte 2015/16

 

Lara Kotschwar und Milena Niehues haben in der Spielzeit 2015/16 ihr FSJ bei uns in der Maske absolviert. Wir haben mit ihnen über ihre FSJ-Projekte gesprochen: das Erstellen einer Tier- oder Fantasiemaske.

Am Anfang aller Projekte steht die Ideenfindung. Laras Arbeitsprozess startete mit Internetrecherche. Dann hat Lara begonnen zu zeichnen und was ihr am meisten Spaß gemacht hat, kam in die engere Auswahl. Ziemlich schnell war ihr klar: Ein Hirsch soll es werden! „Welche Materialien habe ich zur Verfügung? Das ist eine sehr wichtige Frage“, so beschreibt Lara den nächsten Schritt auf dem Weg zur fertigen Maske. „Das Problem war das Hirsch-Fell. Echthaar hatte ich nicht zur Verfügung und Stoff sieht meistens nicht gut aus.“ Die inspirierende Lösung eines Problems liegt oft da, wo man sie am wenigsten erwartet. Das Konsolenspiel des Freundes, indem verschiedene Tiertotenköpfe erschienen, leistet in diesem Fall Abhilfe. „Ich wollte so eine Art Waldgott machen, einen Hirschschädel, leicht mit Moos bewachsen.“ Das Geweih fertigte Lara aus Pappmaché und Draht. Zunächst fertigte sie auch den Kopf aus diesen Materialien, doch das hielt leider nicht. Lara probierte weiter und fand heraus, dass Moduliermasse und Steifgaze den gewünschten Halt bringen. Ungefähr 1 ½ Wochen dauerte es bis das Grundgerüst ihrer Maske fertig war. Über mehrere Wochen arbeitet Lara neben ihren anderen Tätigkeiten immer wieder an der Maske, bemalte sie, fügte immer mehr Feinheiten hinzu. „Was am längsten gedauert hat, waren die Trocknungszeiten.“

Auch Milena hat ihre Suche nach der zündenden Idee im Internet begonnen. Ihre aufwendige Fabelwesen-Maske besteht aus zwei Teilen: dem vorderen Gesichtsteil und dem hinteren Kopfteil. „Wichtig war“, sagte Milena, „dass die Maske so sitzt, dass sie tatsächlich verwendbar und auch bequem ist.“ Vor allem auf die richtigen Abstände zwischen den Augen und den Löchern an der Nase zum Atmen kam es dabei an. „Wir konnten ganz frei arbeiten. Zu Beginn habe ich zunächst mit verschiedenen Materialien, Klebern und Steifgaze experimentiert, bis ich herausgefunden habe, wie ich die Maske am besten modulieren kann.“ Die Basis von Milenas Maske bildet ebenfalls Pappmaché. Die Maske wurde dann in mehreren Schichten bemalt. „Es war gar nicht so einfach, die Höhen und Tiefen der Maske hinzubekommen.“ Milena überlegt, wie lange sie für ihre Fabelwesenmaske gebraucht hat: „Zwei Wochen werden es wohl mindestens gewesen sein, wenn ich alles zusammenrechne.“ Die Pausen zwischendrin waren für den Arbeitsprozess hilfreich, findet Milena: „Es tut dem Ganzen gut, wenn man die Maske mal zur Seite stellt und dann wieder mit etwas Abstand auf die eigene Arbeit blicken kann.“

Wir sind ganz begeistert von den Masken und wünschen Lara und Milena alles Gute für die Zukunft!

 

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