#Refugeeswelcome

Am Montag, den 6. Juni haben wir die Spenden, die wir im Laufe der Spielzeit im Foyer des Theaters gesammelt haben, an zwei syrische Familien übergeben:

Wir werden herzlich von den zwei Familien empfangen, die dank der Hilfe Susannes eine eigene Wohnung gefunden haben. Susanne engagiert sich seit einiger Zeit sehr intensiv für die Geflüchteten, die in Detmold angekommen sind. Sie berichtet, dass viele Väter seit Monaten auf ihre Kinder und Frauen warten – oft sind die Familien über mehrere Länder verteilt und bis alle wieder zusammen sein können, ist es ein langer, beschwerlicher Weg. Die Väter erzählen von ihrer zerstörten Heimatstadt Homs. Vor dem Krieg haben gut eine Million Menschen dort gelebt, sagt einer der Väter, heute weiß das niemand so genau.

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Vor ungefähr einem halben Jahr konnte das Mädchen zusammen mit ihrer Mutter mit dem Flugzeug nach Deutschland kommen. Der Moment am Düsseldorfer Flughafen, als die Familie endlich wieder zusammen sein konnte, ist allen noch in Erinnerung. „Wir haben alle geweint“, sagt Susanne, „auch die anderen Touristen am Gate.“ Über 16 Monate hat es gedauert, bis endlich alle Kinder der zwei Familien in Detmold angekommen sind. Einer der Väter erzählt, wie glücklich er ist, dass er endlich seine Söhne bei sich hat und drückt die beiden an sich. Nächstes Schuljahr gehen sie dann aufs Grabbe-Gymnasium und freuen sich schon sehr auf den Sport- und Musik-Unterricht.

Einer der Väter sagt, dass sie sich jetzt endlich in Sicherheit fühlen und bedankt sich für die Spenden, die in erster Linie für die Kinder gedacht sind. Schwimmen lernen, das sei wichtig für die Kinder.

Auch wir bedanken uns bei den Spender/innen. Bei den Familien, die uns so herzlich empfangen haben. Und stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helfer/innen, die mit ihrem unerschütterlichen Engagement Geflüchtete unterstützen, bei Susanne.

 

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