Ein Tag als … Internet-dramaturgin

Wie es ist an einem Theater zu arbeiten? In „Ein Tag als …“ präsentieren euch Kolleg_innen aus den unterschiedlichsten Abteilung einen mehr oder weniger typischen Arbeitstag.
Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie beinhalten.

 

07:00: Der Wecker klingelt. Snooze. Der Wecker klingelt. Wieder.

Jabba

 

 

 

07:09: Kurzer Blick in die Timelines. Aufstehen.

07:18: Bad. Dusche. Klamotten.

07:50: Kopfhörer auf: Morgendliche Erfrischungsmusik.

08:10: Handy? Schlüssel? Wasserflasche?

08:15: Draußen vor der Tür: Spork-Eichholzer Frischluft. Und: Abmarsch.

Walking Monty Python

 

 

 

 

 

09:00: Ankunft Innenstadt. Sparkasse. Bäcker. Weiter geht’s.

09:15: Ankunft Theater. „Morgen. Hallo. Morgen. Morgen.“ Schlüssel? Ah, Schlüssel. Büro. Rechner an. Einen prüfenden Blick auf die To-Do-Liste werfen. Wasser aufsetzen. Der Duft von Kaffee am Morgen.

Mister Burns Coffee

 

 

 

 

 

09:20: Den ersten Kaffee des Tages trinken. Die lokale Presse durchforsten. Den zweiten Kaffee des Tages trinken. Den Pressespiegel aktualisieren. Leichtes Frühstück. Die Fähigkeit in vollständigen Sätzen zu denken, kehrt langsam wieder zurück.

Daumen hoch

 

 

 

 

09:30: Nach dem Prolog erkläre ich den Arbeitstag offiziell für eröffnet. Wie sieht es denn so aus in diesem Internet? Facebook: alles gut. Twitter: auch alles gut. Instagram: Da könnte mal wieder ein neues Bild gepostet werden. Kurzer Plausch mit den Kolleg_innen: Was bisher geschah, was demnächst geschehen wird, wie das Wetter gefällt.

10:00: Mails lesen. Mails schreiben. Inbox: Zero.

Yesss

 

 

 

 

 

10:30: Der neue Produktionstrailer ist da! Die Abteilung versammelt sich zur gemeinsamen Sichtung.

10:35: Der Trailer ist abgenommen. Jetzt ab damit, ins Internet. Ich lege los. Während des Uploads beginne ich, den Newsletter für den nächsten Monat zu schreiben. Zwischendrin überprüfe ich immer mal wieder den Video-Ladebalken-Status und sehe einen stetigen Fortschritt. Die Leitung hält.

Die Leitung hält

 

 

 

 

12:00: Zweites kleines Frühstück – oder: die tägliche Dosis Apfel.

13:00: Mittag? Hörte ich jemanden „Mittag“ sagen? Die Kolleg_innen beschließen in Kürze gemeinsam in die Mittagspause zu gehen. Nur noch eben schnell einen Aushang machen und die Mail zu Ende schreiben.

13:30: Wir sitzen noch immer in unseren Büros und schreiben nur mal kurz diese Mail zu Ende.

13:45: Jetzt: Mittagspause. Die Abteilung verlässt (beinahe) geschlossen das Theater und begibt sich wagemutig ins Tageslicht.

Tageslicht igitt

 

 

 

 

 

14:00: Essensaufnahme.

14:30: Rückkehr in die Internetdramaturgie. Eine Kollegin bringt Texte zum Korrektur lesen. Ich zücke den Korrigierstift.

15:00: Ich beginne, ein neues Header-Bild für Facebook , eine Grafik für den nächsten Blog-Beitrag und ein Text für die Theaterzeitung zu basteln. In der Teeküche brodelt’s im Wasserkocher.

more coffee

 

 

 

 

 

16:00: Leiste erste Hilfe bei einem Kopierer-Problem. Der Kopierer: dein bester Freund und größter Feind.

16:30: Kolleg_innen plauschen am Kopierer. „Morgen ist Wagenrennen für alle.“

gnihihi

 

 

 

 

 

17:00: Ich überarbeite noch schnell einen Text fürs neue Spielzeitheft.

18:15: Ein prüfender Blick auf die To-do-Liste. Ich schmeiße mir den Mantel um. Handy? Schlüssel? Wasserflasche? Abmarsch.

Pinguin mit Hut und Koffer

 

 

 

 

19:00: Reiseziel erreicht.

19:30: Leichtes Abendbrot. Die Timelines checken. Kurz mit der Familie kommunizieren.

20:00: Netflix.

??:??: Nighty Night.

Nighhty Night

 

 

 

 

 

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